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Spiegelgesetz

„Wir sind in der Lage eine Veränderung durch unsere Gedanken herbei zu führen!"


Solange Du glaubst, das was Du denkst, sei wirkungslos, bemerkst Du nicht, dass Du es bist, der das in Deinem Leben Sichtbare erschafft. Daher spiegelt alles in Deinem Leben nur Dein eigenes Denken wider. (Aus: Ein Kurs in Wundern)
Gedanken und Gefühle sind Energie. Je öfter ein Gedanke gedacht wird, umso stärker wird er.
Ein Gefühl besteht nie ohne vorherigen Gedanken. Wenn sie sich plötzlich unwohl oder traurig fühlen, dann hatten sie vorher einen energienehmenden Gedanken. Unser Unterbewusstsein erkennt da keinen Unterschied. Denn es kann nicht unterscheiden ob sie es in diesem Moment wirklich erleben oder ob sie es sich nur vorstellen.
Ein Beispiel für eine tiefsitzende, unbewusste Überzeugung - die sich wie ein „roter Faden" in verschiedenen Spiegelbildern etwa so zeigen könnte:
Seit du dich erinnern kannst, bist du von Personen umgeben, die ständig von dir etwas brauchen. Und weil du ein guter Mensch bist, bist du schließlich rund um die Uhr damit beschäftigt, die Bitten, Wünsche und Anliegen anderer zu erfüllen. Du hast kaum noch Zeit für dich, denn schließlich bist du ja auch noch berufstätig und hast noch deinen Haushalt zu versorgen. Immer öfter grübelst du darüber nach, warum sich immer alle an dich wenden.....und nicht an einen Klempner, Therapeuten oder sonstige hilfreiche Einrichtungen. Und so sehr du dich auch bemühst, die anderen davon zu überzeugen, dass du mehr Zeit für dich benötigst, ändert sich nichts. Nach wie vor brauchen deine Eltern, Verwandten, Geschwister, Freunde und Kollegen in irgendeiner Form deinen hilfreichen Einsatz - obwohl du dich schon seit Monaten auf einen erholsamen Urlaub freust, der dadurch immer wieder verhindert wird. Du siehst und erlebst also immer wieder „Das Spiegelbild" einer tiefsitzenden, unbewussten Überzeugung, die sich in deinem Bewusstsein befinden muss. Draufzukommen, welche das ist, wird leichter, wenn du dich fragst: „Welcher Glaube, den ich habe, beschert mir, dass ich ununterbrochen zu allem möglichen herangezogen werde?" Er könnte etwa so lauten: „Gute Menschen lehnen keine Bitte ab" oder „Als Mensch ist man nur dann etwas wert, wenn man hilft" oder „Ich fühle mich nur geliebt, wenn mich jemand braucht." Glaubenssätze sind auch nichts anderes, als tief verwurzelte Gedankenstrukturen. Es sind die schwarzen Kugeln in deinem Bewusstsein mit dementsprechenden Folgen.
Um den für dich nicht mehr erfreulichen, roten Faden des ständigen „Gebraucht-Werdens" im Außen zu verändern, müsstest du zu allererst deine Überzeugungen aufgeben, dass du aus irgendeinem Grund gebraucht werden musst: Um als guter Mensch zu gelten...um Dein Wertgefühl zu erhöhen.....um dich geliebt zu fühlen. Würdest du stattdessen konsequent denken: „Gute Menschen sagen je nach Stimmigkeit JA oder NEIN" oder: „Ich bin ein wertvoller Mensch" oder: „Ein erholsamer Urlaub steht mir jederzeit zu", würdest du allmählich andere Spiegelbilder erleben - weil du einen bewussten, geistigen Schöpfungsakt mit dementsprechenden erfreulichen Folgen vollbracht hast.
Mit diesem Beispiel wird dir verdeutlicht wie das Spiegelgesetz funktioniert. Wenn ich mir bewusst mache, dass ich ein riesengroßer, geistiger Speicher, in dem sich unterschiedliche Gedanken, Überzeugungen und Glaubenssätze befinden, bin, dann kann ich alles was wir gespiegelt wird, auch deuten. Ich kann es mir zu Nutze machen und die daraus ergebenden Erkenntnisse umsetzen.
Alles Geistige, das ich in mir habe, bringt eine dementsprechende, sichtbare Form hervor, die ich sowohl in meinen Lebensumständen wie auch an den Menschen rund um mich gespiegelt sehe. Um zu erkennen, wie ich denke und wovon ich überzeugt bin, brauche ich mich also nur in meinem Leben umzusehen und mich fragen: „Welcher Gedanke hat mir dieses Spiegelbild beschert?" oder „Wovon muss ich wohl zutiefst überzeugt sein, das sich bestimmte Spiegelbilder wie ein roter Faden durch mein Leben ziehen?" Das Spiegelgesetz wirkt aus dem einzigen Grund, damit ich es als Schlüssel zum Glücklich-Sein anwende - indem ich die unangenehmen Spiegelbilder ansehe, mich als deren geistiger Verursacher erkenne und mich somit als „dafür zuständig" erkläre. Denn ICH bin derjenige, der für den Zustand meines Bewusstseins verantwortlich ist. ICH bin es, der wählt, welche Gedanken, Glaubenssätze und Überzeugungen in meinem Bewusstsein bleiben dürfen und welche nicht. Jedes unangenehme Spiegelbild ist daher meine große Chance, eine bislang unbewusste, selbstschädigende Überzeugung, die ich HABE, tatsächlich im Außen zu sehen und zu erleben.
Nicht, um darunter zu leiden, oder mich deswegen zu kritisieren, sondern nur, um den dahinterliegenden Gedanken herauszufinden, der es mir beschert hat. Ich bin auf der Welt, um mich des Lebens zu FREUEN - nicht, um zu leiden. Und daher bin ICH derjenige, der in meinem Bewusstsein Platz schaffen muss: Für freudvolle Gedanken der Selbstwertschätzung und Liebe, um diese in meinem Leben als Tatsachen gespiegelt zu sehen.
Solltest du derzeit wenig erfreuliche Spiegelbilder in deinem Leben sehen, genügt es also nicht, sie nur zu entschlüsseln, um sie zu verändern. Es hilft auch niemandem (Dich eingeschlossen), wenn du darunter leidest oder dich darüber ärgerst. Es sei denn, du WILLST das. Bitte sei dir bewusst, dass sich keiner in deinen Willen einmischt: Du hast die Freiheit, zu denken und zu glauben, was immer du willst. Denkst du negativ und siehst alles „schwarz", spiegelt sich deine Einstellung in dementsprechenden Erfahrungen, die du machst. Du verlierst deine Geldbörse...hast einen boshaften Nachbarn....dein Partner hat nie Zeit für dich.....du bist öfter krank...Freunde wenden sich von dir ab...du hast einen schlecht bezahlten Job...usw. Was immer es ist, das dir dein Leben spiegelt: Du siehst und erlebst die Verwirklichung DEINER Geisteshaltung.
Ein Beispiel:
In einer anderen Stadt lebend, bist du von einer Bekannten für ein paar Tage eingeladen worden, bei ihr zu wohnen und die Sehenswürdigkeiten der hiesigen Umgebung zu bewundern. Mit Freude hast du zugesagt und befindest dich am zweiten Tag plötzlich in der folgenden Situation: Nachdem deine Gastgeberin noch schlief, hast du fürs Frühstück eingekauft. Nach einer guten Stunde - es ist später Vormittag - läutest du vergeblich an der Wohnungstür, es wird dir nicht geöffnet. Eine weitere Stunde vergeht und alles Versuche, deine Bekannte telefonisch und durch immer lauteres Klopfen an der Tür zu wecken, bleiben ohne Erfolg. Es ist Mittagszeit, als dir deine Gastgeberin endlich mit den Worten öffnet, sie hätte so fest geschlafen und dich nicht gehört.
Du bist in einer Situation, die dich wahrhaftig NICHT froh stimmt. Mit vollen Einkaufstüten hast du in einer fremden Stadt stundenlang vor einer verschlossenen Tür gewartet, obwohl du dort als Gast willkommen geheißen wurdest. Dennoch hast du dir dieses Spiegelbild selbst geholt. Daher muss sich in dir die Überzeugung befinden, dass du als Gast nicht immer gut behandelt wirst. Und genau jetzt, im Augenblick des Geschehens, wo du diese unbewusste Überzeugung gespiegelt siehst, solltest du dich fragen: „Gehört diese Situation wirklich ZU MIR?" Gehört sie zu meinem Wohlbefinden, zu meinem Glück, zu meiner Lebensfreude? JA oder NEIN? Ist deine Antwort NEIN, kannst du infolge dessen gleich an Ort und Stelle handeln. Zum Beispiel könntest du dich für die Einladung bedanken und dich gleichzeitig freundlich verabschieden und während deiner Heimreise einen erfreulichen Impuls zum Thema Gastfreundschaft ins Bewusstsein nehmen. Zum Beispiel: Nur noch verlässliche, liebevolle Gastgeber laden mich ein. Oder: Als Gast bin ich überall König.
Ist deine Antwort JA, VIELLEICHT oder WEISS ES NICHT, bekundest du damit, noch mehr ähnliche Situationen erleben zu wollen. Den die Ursache dafür würde unverändert in deinem Geist bestehen bleiben und sich weiterhin in Situationen spiegeln, in denen du eben als Gast schlecht oder lieblos behandelt wirst...
Ich hoffe, dass durch dieses simple Beispiel klarer wird, wie fruchtlos es ist, das Spiegelbild zu beschimpfen......sich darüber zu ärgern......darunter zu leiden....sich zu sorgen.....es zu verurteilen....Denn das Spiegelbild ist immer nur der Spiegel unseres eigenen Bewusstseins und kann nicht dafür, in unserem Leben zu sein. Das Spiegelbild darf sein, wie es ist - und wenn wir ein anderes sehen und erleben wollen, dann müssen wir in unserer geistigen Welt ein neues erschaffen und eine neue Ursache setzen, die unser Herz erfreut.