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Wo bist du Zuhause?

Wo bist du Zuhause?

Viele Menschen sind einfach nicht zuhause. Sie sind permanent mit ihren Gedanken wo anders. Sie kümmern sich im Gedanken um den Nachbarn, der vielleicht heute Morgen nicht gegrüßt hat (könnte ja sein, dass er „auch“ im Gedanken nicht zuhause war) was heute schreckliches in der Welt passiert ist (z.B. ein Tornado in Amerika),was auch immer - der Mensch hat sein inneres Zuhause verlassen, um sich um andere Häuser zu kümmern. Und kommt er dann vielleicht doch einmal nachhause, wundert er sich über das Chaos und verlässt augenblicklich wieder sein Haus, um sich nicht mit seinen Themen auseinander setzen zu müssen, denn es ist ja viel leichter sich mit den Problemen der anderen und der Welt zu befassen. Und nebenbei gesagt, hat er dann auch wenigstens etwas zu jammern, weil die Menschen und die Welt so böse sind.
Bleibt der Mensch dann doch einmal zuhause und verweilt ein wenig, weiß er nicht wo er mit dem Aufräumen beginnen soll, da sich der Müll mittlerweile schon so sehr aufgetürmt hat. So fängt er halt an das Nötigste aufzuräumen und glaubt tatsächlich das würde schon genügen. Aber was ist mit all den anderen Müll? Was ist mit dem tiefsitzenden Müll? Um das herauszufinden müsste der Mensch kontinuierlich aufräumen, aber dazu fehlt ihm die Disziplin und so schlittert er wieder in seine alten Verhaltensmuster hinein und tut was er am besten kann – er kümmert sich wieder um die anderen Häuser.
Die Moral an dieser Geschichte ist, fang an bei dir selbst zu bleiben, erschaffe dir ein Zuhause wo du dich wohlfühlst und glücklich. Kümmere dich nicht um die anderen Häuser, denn je mehr du dich mit denen beschäftigst, um so mehr ziehst du diese Aspekte in dein Leben.